Chris Cantell behadelt Die Technologien: Anderes umweltfreundliches Fahrzeug übrig
by Barbora Haramiova
Die Zeit und technologische Verzögerung zwischen wissenschaftlichen Erfindungen und ihrer Verbreitung auf dem Markt erstaunen mich ständig. Natürlich wissen wir, dass wir unseren Planeten retten und "grün" denken müssen, wir wissen aber auch, dass alle Arten des umweltfreundlichen Denkens kaum ein Schatten der kompromisslosen Politik im Hintergrund sind.
Daher bleibt man manchmal im Staunen stehen, wenn man eine Werbung auf eine neue grüne Technologie sieht, die angeblich bald in Geschäften zur Verfügung stehen würde. Dann vergisst man leicht darauf, dass hinter einem Marktprodukt noch andere zehn sogar effektivere Produkte stehen und warten. Wochen, Monate, Jahre. Nur weil die geplanten Gewinne vom ersten Produkt erreicht werden müssen.
Niemand würde ein Produkt auf den Markt bringen, das seine Rivallen unmittelbar abstellen würde. Niemand würde das erlauben. Auch wenn man Umweltschutzangelegenheiten in Gefahr setzen würde. Das Geld hat das Hauptwort...
Pompöse Ankündigung von General Motors über ihre umweltfreundliche Hydrogen-Fahrzeuge mit Null Emissionen hat mich überhaupt nicht überrascht.
Ein Experiment mit mehreren hunderten Autos, die mehr als 50 000 Freiwilligen zur Verfügung gestellt wurden, um sie zu testen und den Fahrkomfort als Feedback zu evaluiieren, hat mich sogar zum Lachen gebracht.
Eigentlich waren das GM, die 2003 ein voll elektrisiertes Auto auf den Markt brachten. Da es seine Konkurrenten gefährdete, wurde das Fahrzeug mit Null Emissionen bald vom Markt wieder zurückgezogen. Nach fünf Jahren wollen GM die Geschichte wiederholen. Das ist gar nicht schlecht. Mit den besten Absichten seitens der Regierung würde ein Gallon Wasserstoff 1,5 Dollar statt der aktuellen 4 Dollar kosten und 4 kg Treibstoff würden für zumindest 270 Meilen genug sein. Keine Emissionen.
Was mich wieder einmal zum Lachen bringt, ist eine andere Erfindung, die dieses Mal aus dem Kaffeeland Indien kommt. Ein Fahrzeug, das von heißgepresster Luft angetrieben wird, stellt eine weitaus billigere und sicherere Alternative im Vergleich mit dem GM-Wunder dar. Normalerweise sollte die Luft bis zu 200 Meilen aushalten, in 4 Stunden könnte es wieder nachgefüllt werden. Nun muss man einfach die Einkommenskosten in Betracht ziehen, die im Allgemeinen durch die Marktnachfrage und Technologie bestimmt werden. GM sagen, dass das Hydrogen-Fahrzeug ungefähr eine Million Dollar kosten würde, wobei der Preis des von gepresster Luft angetriebenen Autos den Maximalwert 100 000 Dollar erreichen sollte. Das ist schon ein Unterschied, nicht wahr?
Nun sollte man den Mangel an Wasserstoff-Tankstellen in den USA ( zurzeit nur 2 ) und die Sicherheitsstufe der Technologie in Betracht ziehen, bei der man explosiven Wasserstoff und Sauerstoff hinter dem Rücken hat. Nichtsdestoweniger ist es immer noch die Explosion, die nicht vernachlässigt werden darf.
Laut Regierung sollte es bis 2020 mehr als 2 Millionen Hydrogen-Autos auf den Straßen geben. Wenn man sich die aktuelle Anzahl von Fahrzeugen anschaut, klingt die Statistik als ein anderer schlechter Witz.
Allerdings bin ich nicht gegen die Hydrogen-Technologien, die unsere Atmosphäre retten. Man kann nur eine andere Verzögerung spüren, eine andere Geldmachereistrategie von Geschäftsmännern neben den Umweltschutzinteressen...
related story: http://news.yahoo.com/s/ap/20080827/ap_on_hi_te/automakers_hydrogen;_ylt=Au9DQ_nHipGOAI59HjTqvbOs0NUE
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edited by Beata Biskova
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